Zielsetzung des Examensprojekts

Hallo Zielgruppe! - An wen richtet sich das Examensprojekt?

Zweck des Examenprojektes ist es, Prüfungskandidatinnen und -kandidaten unmittelbar vor der mündlichen Prüfung die aktuellsten Gedächtnisprotokolle früherer Prüfungen, an denen die "eigenen" Prüfer mitgewirkt haben, zugänglich zu machen. Ziel ist es, dass sich die Prüflinge optimal auf die Mitglieder der Prüfungskommission einstellen können.

Unter examensprojekt.de finden Interessierte eine Namensliste aller in unserer Protokollsammlung vertretenen Prüfer aus den OLG-Bezirken Köln, Düsseldorf und Hamm, wobei der Schwerpunkt auf Protokollen von Prüfern im OLG-Bezirk Köln liegt. Ebenso ist eine Liste enthalten, welche Prüfungen in den nächsten zwei Wochen im OLG-Bezirk Köln angesetzt sind.

DER zentrale Service zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung

Als Examenkandidat(in) stellt einen die mündliche Prüfung vor die besondere Herausforderung, dass nicht nur der gesamte Prüfungsstoff beherrscht werden muss, sondern das Prüfungsgespräch durch die Teilnahme der Mitprüflinge und die Zusammensetzung der Prüfungskommission eine eigene, oft kaum vorhersehbare Dynamik entwickeln kann.

Durch die Lektüre von Gedächtnisprotokollen aus früheren Prüfungen ist es jedoch möglich, sich auf die Person des Prüfers und die Art und Weise, in der sie oder er das Prüfungsgespräch führt, besser einzustellen. Bisweilen lassen die Prüfungsprotokolle auch erkennen, welche fachlichen Schwerpunkte ein Prüfer setzt und welche Fragen oder Fallkonstellationen er/sie bevorzugt zum Gegenstand des Prüfungsgesprächs macht.

Dennoch können auch Protokolle früherer Prüfungen keine Wunder bewirken. Hier steht nicht drin, was in der Prüfung geprüft werden wird! Die Protokolle verfolgen daher vor allem zwei Ziele:

Erstens: Psychologische Sicherheit

Zum einen geben sie einem Prüfling Sicherheit, dass er wirklich alles getan hat, um sich gewissenhaft auf die mündliche Prüfung vorzubereiten. Durch die Beschäftigung mit dem Verlauf früherer Prüfungen und die Auseinandersetzung mit der Beschreibung der Prüfungssituationen, gegebenenfalls aus der Perspektive mehrerer Prüflinge, sinkt in aller Regel der durch die Prüfungssituation bedingte negative Stress; das Gefühl, optimal vorbereitet zu sein und sein Gegenüber schon vor der ersten Begegnung kennengelernt zu haben, steigert das Selbstbewusstsein und die Konzentration in der Prüfungssituation.

Zweitens: Anhaltspunkte zum Verhalten der Prüfer

Bestandteil eines jeden Protokolls sind auch die Angaben zur Person des Prüfers. Jeder Prüfer hat seinen eigenen Charakter, und somit ist auch sein Verhalten und seine Art, mit der Prüfungssituation umzugehen, eine eigene. Der eine ist immer etwas 'grantig', so dass ein entsprechendes Verhalten in der Prüfung nicht zwingend eine negative Quittung sein muss - ebenso wie ein scheinbar erfreut reagierender Prüfer deshalb nicht zwingend mehr Punkte vergeben wird. Durch die Protokolle ist schon vor der Prüfung eine Vorbereitung auf die Prüfer-Persönlichkeiten möglich.

Examensprojekt des JAK e.V.
c/o Fachschaft Jura Köln
Universitätsstr.16
50937 Köln